Bewertung zu XBOX-Kinect

4. Dezember 2010 | Von Matze | Kategorie: Bunte Kiste, Games

(c) meltis/pixelio, www.pixelio.de

…  Das interaktive Spielerlebnis …

Jetzt ist es soweit: Kinect ist da! Windows erklärt Nintendo´s Wii und Sony´s Move-System den Krieg. Aber anders als bei der Konkurrenz benötigt Kinect keinen Controller mehr. Hier ist der Spieler selbst die Steuerung.

Der Kinect-Sensor inklusive Spiel (Kinect Adventures) kostet zurzeit 150,00 €. Und natürlich gibt es auch hier noch das Bundle, in dem auch gleich die neue schwarze Xbox 360 auf ihren Eigentümer wartet. Mit einem 4 GB Speicher (warum auch immer so wenig) kostet das Paket 300,00 €; mit einer 250 GB Festplatte 350,00 €. Also ist die Kaufentscheidung ja eigentlich klar, oder?

Die Installation des Sensors ist einfach: USB-Stecker in den entsprechenden Xbox-Port – fertig. Wer jetzt denkt: „Ui – das will ich auch“, sollte aber bedenken, dass man zum kinecten ordentlich Platz braucht. Zwischen 1,8 m und 2,5 m vom Sensor entfernt befindet sich das 2-4 Meter breite Spielfeld (zumindest bei bis zu 2 Personen). Und diese Raumdimensionen brauchen die Kinectspiele auch (zum Glück). Denn anders als bei den früheren Eye-Toys-Spielen, die ich noch kenne, funktionieren hier die Xbox-Spiele dreidimensional.

Kinect-Adventures ist ein typisches Kinderspiel, dass aber auch Erwachsenen ordentlich Spaß macht. Insgesamt können dort 5 Mini-Spiele gespielt werden: Ballsport, Schlauchboot fahren, Hindernissen ausweichen, Luftblasen jagen und Risse im Aquarium reparieren. Das Ganze fängt recht einfach an und wird je nach Schwierigkeitsgrad komplizierter.

Der Sensor funktioniert richtig gut – egal, wie man sich bewegt, der kleine Kinect-Avatar macht alles nach. Einzig die Finger werden nicht abgetastet: Klavier spielen wird also kein Game für diese Plattform werden. Toll ist auch die Gesichtserkennung: Egal wer sich da hinstellt um zu spielen, der Kinect-Sensor erkennt die Spieler und passt dann auch eigenständig den Avatar an. Die Umsetzung von der Bewegung der Spielerin oder des Spielers ins Spiel geschieht fast ohne Zeitverlust.

Insgesamt machen die Kinect-Spiele (zumindest die, die ich gespielt habe) richtig Spaß, finden eben nicht nur sitzend auf der Couch statt und sind im mittleren Preissegment angesiedelt. Wer also Spaß daran hat, sich beim daddeln auch mal ein wenig zu bewegen, macht mit Kinect auf jeden Fall alles richtig!

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