Der Kuh-Translater

26. Juni 2010 | Von Matze | Kategorie: Krass!

(c) Rita Köhler/pixelio, www.pixelio.de

… Das sprechende Pferd war gestern …

Heute ist die sprechende Kuh angesagt. Wie, das hört sich nach einer ziemlich öden TV-Serie an? Na holla! Weit gefehlt: Die sprechende Kuh gibt es wirklich – eigentlich sogar gleich 39 davon (und uneigentlich gibt es die auch).

Aber mal ganz von Anfang an: Unsere 39 “Special-Cows” sind keine Mischung aus einem Papagei und einem Tetra-Pak. Sie sind weder das Ergebnis eines genetischen Forschungsprojektes noch von den zwei grünen Simpson-Aliens  am Zoll vorbei geschmuggelt worden. Sie sind ganz normale Kühe wie alle anderen beeuterten “Muh-Maker” auch. Nur ihr Herrchen ist anders. Der hat nämlich einen Kuh-Translater ausgetüftelt, der sogar richtig gut funktioniert.

Und wie ist der auf diese echt krasse Idee gekommen? Hier die Basics zum Wirbeltier Kuh:  Die possierlichen Vaccae sind von Beruf Opfer – also Beutetiere.  Damit sie nicht gefunden werden, halten sie im Allgemeinen die Gusche. Den allseits beliebten “Muh”-Laut geben sie also nur dann von sich, wenn ihnen etwas tierisch auf den Sack – äh – den Euter geht: Hunger, Durst, Melk mich, brauche Sex, … Aber was davon heißt was? Und genau dazu gibt es den Translater.

Jetzt endlich kann der Landwirt die sich alle gleich anhörenden “Muh”-Laute unterscheiden und sie sogar verstehen:

Muh = Mieser Service! Immer dasselbe zum Frühstück. Wir hätten doch lieber in einem 4-Sterne-Bauernhof reservieren sollen.

Muuh = Mein Appartment ist total versifft. Wo bleibt der Zimmerservice?

Muuuuuuh = Hast Du schon das Neuste von Klara gehört?

Muuhhh = Kacke: Schlachttag!

Vielleicht gibt es ja schon bald das erste “Tagebuch einer Kuh” als Roman zu kaufen oder als Blockbuster im Fernsehen.

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