Der Mensch als Umweltschmarotzer

23. August 2010 | Von Matze | Kategorie: Krass!

(c) Kurt-F. Domnik/pixelio, www.pixelio.de

… Die Welt geht drauf – und wir leisten aktive Sterbehilfe …

Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht (1. Mose1, 28).

Dummer Weise geht der Mensch ein wenig übereifrig an die ganze Sache ran. Die Erde selbst – ihre Umwelt, die Natur, der Kosmos in dem wir leben – bietet eine gewisse Anzahl an Ressourcen. Toller Weise erneuern die sich sogar von selbst. Aber die steigende Anzahl der Erdbewohner, der steigende Energieverbrauch und der steigende Lebensmittel- und sonstige Güterverbrauch zwingt eben diese Ressourcen langsam in die Knie.

Mit dem so genannten ökologischen Fußabdruck wird der Welterschöpfungstag errechnet. Dabei wird berücksichtigt, wie lange das Öko-System braucht, um seine Ressourcen zu erneuern und produzierten Müll zu verdauen. Im Jahr 2009 war dieser Tag der 25.09. In diesem Jahr war der Welterschöpfungstag bereits am 20.08. gekommen. Seit dem fallen wir der Erde und ihrem Öko-System eigentlich eher zur Last, leben auf Pump, brauchen die Reserven auf.

Ganz schön krass, wenn man bedenkt, wie schnell die Erschöpfung der Erde voranschreitet und  in was für einer Spirale wir uns befinden. Wann sind die Reserven aufgebraucht? Was kommt dann? Wie lange wird es also dauern, bis Klaatu in seiner Sphäre im Central Park landet und verkündet, als Freund der Erde ihren schlimmsten Feind auszulöschen?

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2 Kommentare auf "Der Mensch als Umweltschmarotzer"

  1. Badegast sagt:

    Ich fönds gut wenn Du bei deinen Artikeln schreiben würdest WIESO Du sie schreibst, also was Dich dazu inspiriert.

    Finds auch ein wenig schade dass Du hier zum Schluss albern wirst. (Klaatu). Fand den Artikel sonst ganz gut.

  2. Matze sagt:

    Danke für den Kommentar – ich könnte dich schon fast als Erzkommentator bezeichnen ;-) .

    Klaatu habe ich aber jetzt nicht als Witz mit eingebaut, sondern um auf die ernste und zum nachdenken anregende Message des Films “Der Tag an dem die Erde still stand” aufmerksam zu machen. Da geht es darum, dass die Erde als einer der wenigen Planeten, der Leben ermöglicht, von den Menschen ausgebeutet und die Natur zerstört wird. Sozusagen: Du verschlechterst dein eigenes Lebensumfeld kontinuierlich und kannst nicht einmal mehr woanders hin. Quintessenz des Films ist, dass wir rücksichtsvoller und nachhaltiger mit unserem wirklich allerwichtigsten Gut umgehen sollen – nämlich mit unserem Planeten und dessen Ökosystem.

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