Die iTunes-Mediathek

19. Dezember 2010 | Von Matze | Kategorie: Bunte Kiste

(c) Gerd Altmann/pixelio, www.pixelio.de

… Erfahrungen beim konvertieren von AAC in MP3 …

Dieses Wochenende ging´s in die Oberlausitz. Das sind einige nette hundert Kilometer Autofahrt. Aber mit iTunes und meinem iPod sollte Langeweile beim Fahren nicht aufkommen. Also hab ich aus meiner Mediathek 200 Songs rausgesucht, eine neue Wiedergabeliste angelegt und dem guten iTunes gesagt, es solle bidde die Liste in MP3 formatieren (mein Auto versteht leider kein AAC´isch). Guter Plan – eigentlich.

Dummer Weise hat irgend ein Superhirn von Apple-Programmierer sich aber gedacht: „Hey – wenn einer ´ne Wiedergabeliste konvertiert haben will, warum sollen die konvertierten Songs dann in die Wiedergabeliste? Die packen wir doch mal einfach nach dem Badewannenstöpsel-IQ-Prinzip wieder in die Mediathek!“ So oder so ähnlich muss das im Kopfinnenraum unseres Superhirns wohl ausgesehen haben.

Nachdem ich also schon etwa 40 Minuten darauf gewartet hab, dass die AAC´s zu MP3´s mutieren, musste ich nun also auch noch auf die Suche gehen. Hab selten erlebt, dass Ostern kurz vor Weihnachten stattfindet. Also hab ich die Mediathek nach MP3´s neu sortiert und siehe da: Da waren schon meine 143 Songs…

??? Ich hatte doch 200 konvertiert ???  Also hab ich mir mal die 143 angeschaut um herauszufinden, was schief gegangen ist, und welche ich nochmal neu konvertieren muss. Und oh: 111 Songs von denen standen gar nicht auf meiner Liste – gehörten jetzt aber auch zur MP3-Armee.

Gefrustet hab ich dann den Inhalt der jetzt überflüssigen Wiedergabeliste gelöscht. Und schwups: Auf einmal waren die Songs ganz weg. Also ab in den Papierkorb und alles wiederhergestellt. Ganz großes Kino: Leider waren die Songs noch immer nicht wieder in der Mediathek, wohl aber hübsch verstreut im iTunes-Ordner.

In diesem Augenblick wechselte mein Angekotzt-Status in Dunkellila mit grünen Punkten. Um meinem Frust Luft zu verschaffen fasste ich einen wahnwitzigen Entschluss: Ich maile mal an den iTunes-Support. Ja genau – tolle Idee. Das dachten sich die Herren Typen von iTunes wohl auch und haben mal eben keine Supportadresse angegeben. Nach etwa 30 Minuten Suche im Web konnte ich dann endlich mein Anliegen in ein Formular eingeben. Aber weil das leider nicht in das Apple-Schema passte, konnte ich die Pflichtfelder nicht vervollständigen und deshalb die Mail auch nicht verschicken. Im nächsten Versuch sollte ich irgendwelche Hardware registrieren um mich zu authentifizieren (was bei einer Software natürlich sehr viel Sinn macht). Mit zuckenden Augenlidern und kurz vor der Schizophrenie hab ich dann doch endlich das richtige Formular gefunden. Aber bevor ich das abschicken durfte, sollte ich erstmal bewerten, wie toll ich iTunes finde (schlecht gewählter Zeitpunkt für eine Meinungsumfrage).

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