Die wandernden Steine

14. September 2010 | Von Matze | Kategorie: Bunte Kiste

(c) GiRom/pixelio, www.pixelio.de

… Eine bewegende Geschichte …

Viele Dinge in unserem Leben scheinen unglaublich und unfassbar, lassen sich aber doch leicht erklären. Genau das trifft auf die wandernden Steine aber nicht zu.

Im kalifornischen Tal des Todes schaffen es mehrere Felsbrocken seit knapp 70 Jahren, ihr Geheimnis zu wahren. Laut Spiegel online legen die Steine zwischen 7 m und etwa 800 m pro Monat zurück – und ziehen dabei Schleifspuren im Sand hinter sich her. Manche haben sich zu Rudeln, andere zu Paaren zusammengeschlossen. Ganz verwegene machen den Lucky Luke und sind allein unterwegs.

Das Phänomen ist schon seit den 40ern bekannt – und trotzdem hat es noch niemand geschafft, das Rätsel der wandernden Steine zu lösen – nicht einmal die NASA. Tja, und wenn schon die US-Weltraumbehörde anfängt, auf der Erde im Tal des Todes zu forschen, scheinen die einer ganz heißen Sache auf der Spur zu sein – mal vom Tal des Todes selbst abgesehen, in dem Temperaturen herrschen, die Milch homogenisieren können. Oder aber die im All haben gerade Mittagspause. Vielleicht herrscht da oben aber auch einfach nur eine Flaute.  Oder aber: Aufgrund der Wirtschaftskrise konnte die NASA die Space-Shuttle-Raketen nur noch für ´nen Fuffi betanken – was dann wohl nicht mal für den Lichtschalter gereicht hätte.

Irgendwer findet das ganze Rätselraten aber toll. Denn für das kalifornische Tal besteht ein Kameraverbot, sodass niemand filmen könnte, wie die Steine wandern. Selbst für´s Biwaken braucht man da ´ne Erlaubnis – und die ist wohl nicht wirklich einfach zu bekommen.

Also mal Hand auf´s Herz: Da versuchen seit etwa 70 Jahren  ziemlich teuer bezahlte Wissenschaftler herauszufinden, warum sich Steine wie von Geisterhand bewegen, sogar die NASA spielt mit – und irgend so´n Gesetzgeber lässt die blöden Brocken nicht mal dauerhaft filmen. Ziemlich doof, die in Amerika.

Weil es halt immer mal Ausnahmen geben muss, hat ein Blinzler aber tatsächlich eine Erlaubnis zum  dort Übernachten bekommen – allerdings ohne Erfolg: Während seines Pyjama-Biwacks hatte es so sehr gestürmt und geregnet, dass der wackere Wissenschaftler in sein Zelt flüchten musste – und… ja und da hatta dann das große Steinewandern verpasst. Zu dumm auch…

Und so bleibt das Rätsel um die wandernden Steine weiterhin ungelöst. Also ich persönlich bin ja der Meinung, dass da nachts die Buslinie 5 vorbeifährt. Oder die Felsbrocken kommen alle per Anhalter weiter. Hat eigentlich schon jemals einer darüber nachgedacht, ob es da ägyptische Ameisen gibt? Vielleicht schleppen die ja die Steine quer durch´s Tal, weil ihr Tut-Ameises seine eigene Mini-Me-Pyramide bauen lässt? Vielleicht sind aber auch einfach nur Wind und Regen an allem schuld – schließlich haben die ja auch den Blinzler in sein Zelt wandern lassen…

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