Don´t drink ´n´drive

30. Juni 2010 | Von Matze | Kategorie: Krass!

(c) Albrecht E. Arnold/pixelio, www.pixelio.de

… Eine wichtige Lebensweisheit …

Wie wichtig diese Lebensweisheit ist, hat jetzt ein Rentner am eigenen Leib erfahren. Der Gute, seines Zeichens Rollstuhlfahrer mit Elektro-Antrieb, war einer 72-jährigen Frau in die Haxe gefahren. Das wiederum rief die Polizei auf den Plan. Klare Sache: Pusten bidde.

Ja ja: Natürlich ist es wichtig, unserem 75-jährigen Rollstuhlfahrer auf dessen Blutalkoholwert zu überprüfen. Mit seinen geschätzten 5 bis 7 km/h könnte er ja sonst frontal mit einem Gartenzaun zusammenprallen. Nicht auszudenken, was dann passieren würde (natürlich hab ich es mir ausgedacht):

Also erstmal würde der Rollstuhl den Gartenzaun zur Explosion bringen, sich dann mehrfach überschlagen und Feuer fangen. Mindestens 4 weitere Rollstuhlfahrer würden in eine schwere Karambolage mit Sach- und Personenschaden im hohen 5-stelligen Bereich verwickelt werden. Der arme Unfallverursacher rettet sich dann schwerverletzt aus dem wie Zunder brennenden Rollstuhl und entkommt der Explosion mit riesigem Feuerball nur knapp. Keine 30 Minuten später müsste die Polizei das ganze Gebiet großräumig abriegeln und neben dem THW auch den Katastrophenschutz alarmieren. Weitere 20 Minuten später kreuzen die ersten Fernsehreporter auf – noch vor dem Notarzt und den Rettungswagen. Um 18:00 Uhr wird auf den ersten Sendern über einen Terroranschlag berichtet.

Und das alles ist verhindert worden, nur weil unser wackerer Rentner pusten musste. Naja – eigentlich auch wieder nicht. Denn er hatte einen Wert von 0,0 Promille. Aber mit seinem Rollstuhl hat er am Straßenverkehr teilgenommen. Und das darf man ja bekanntlicher Weise nicht besoffen. Also: Don´t drink ´n´drive – auch nicht im Rollstuhl.

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Ein Kommentar auf "Don´t drink ´n´drive"

  1. Badegast sagt:

    Eindeutig ein Apostroph zu viel im Titel! ;-)

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