Filmkritik The Green Hornet

18. Januar 2011 | Von Matze | Kategorie: Super 8 & Vinyl

(c) vivito/pixelio, www.pixelio.de

… ein Film, den man unbedingt nicht gesehen haben muss …

Atemberaubende Stunts, sich in die Netzhaut einbrennende Special Effects, eine Neuronenfeuerwerke erzeugende  Story, irre und unvorhergesehene Wendungen, ein das Zwerchfell zerreißender Humor – das alles hat The Green Hornet nicht. Trotz der 3D-Variante hat es der Streifen nicht einmal geschafft, mich emotional mitzureißen – was wohl auch daran liegt, dass nicht jede Szene in 3D gedreht worden ist. Ehrlich gesagt, habe ich den ganzen Film über darauf gewartet, dass sich endlich mal Action oder Humor blicken lassen. Aber da die auch ihren Stolz haben, konnte die wohl keiner für den Film verpflichten…

Zur Story
Um es kurz zu machen: Reiches verzogenes Gör (Britt Reid) hasst Papi. Papi wird umgebracht, weil er dem Bösewicht (Chudnofsky) im Weg ist. Reiches verzogenes Gör freundet sich mit technischem Genie (Kato) an, das auch gleichzeitig Mega-Karate kann und wird dann zu The Green Hornet. The Green Hornet wiederrum macht den Bösewicht platt. Ende der Story.

Sätze aus dem Trailer wie: „Wir sind die Guten, tun aber so, als wären wir die Bösen“ hören sich zwar erst einmal witzig an, verpuffen aber leider total.  Etwa 90% des Films werden die ungelösten Probleme zwischen verstorbenem Papi und Britt in epischer Breite ausgeschlachtet. Damit es nicht langweilig wird, kriegen sich irgendwann auch noch Brit und Kato in die Flicken. Ziemlich aus der Luft gegriffen und deutlich als Verlegenheitsgriff zu erkennen, stößt auch noch Cameron Diaz als Sekretärin zur Truppe – obwohl die Rolle so überflüssig wie ein rostendes Fahrrad im Bach eines Naturschutzgebietes ist. Aber gut – die Schauspieler müssen ja alle irgendwie über den Winter gebracht werden.

Zu den Schauspielern
Britt Reid – gespielt von Seth Rogan – ist ein echter Kotzbrocken: versnobt, unfreundlich, unangepasst, selbstgerecht, sexistisch angehaucht, inkompetent – und vor allem NICHT LUSTIG!

Kato – alias Jay Chou – hat die typische Rolle des „hilfsbereiten weisen aber bescheidenen Alleskönner“ gepachtet.

Chudnofsky – verkörpert von Christoph Waltz – ist der zwanghaft gruselig sein wollende Bösewicht, der es als Einziger geschafft hat, Humor und Abwechslung zu erzeugen. Dummer Weise hat er nur wenige Szenen – Schade!

Lenore (ohne Nachname) – unsere Cameron Diaz – spielt die Sekretärin, die zufälliger Weise neben Journalismus noch Kriminologie studiert hat (klar). Und das ist eigentlich auch schon die einzige Rechtfertigung der Rolle.

Insgesamt ist The Green Hornet der langweiligste und enttäuschendste Film seit langem. Und für diesen Negativrekord vergebe ich 2 von 10 Punkten.

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3 Kommentare auf "Filmkritik The Green Hornet"

  1. Alias sagt:

    Du hast doch sowas von keine Ahnung.
    Warscheinlich bist du 80 und senil, weshalb du den Anfang des Films am Ende wieder vergessen hast.
    Spast -.-

    Anmerkung von Matze:
    Grundsätzlich sind mir Kommentare willkommen. Beleidigende oder herablassende Aussagen verbitte ich mir jedoch! Bitte in Zukunft beachten – vielen Dank.

  2. Malus sagt:

    Ich kann dieser kritik zum größten teil nicht zustimmen, seine Charaktergestalltung wurde gut beschrieben, aber allein die Brachte mich schon wieder zum lachen xD

    der film hat doch grad durch diese sehr stupide art einen lustigen Charme verpasst bekommen ;D

  3. David sagt:

    Ich habe den Film auch gesehen und finde ihn auch nicht besonders gut und würde ihn niemandem weiterempfehlen.
    Es gibt wohl eindeutig bessere Filme.

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